Unterwegsgedanken

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Ceuta erweist sich als typisch mediterrane Kleinstadt, etwas eng  aber mit hübschen Plätzen und günstigem Sprit – sogar noch etwas billiger als in Marokko. Da wir schon auf der europäischen Seite genug Futter gebunkert haben, machen wir uns nach dem Füllen der Tanks mit insgesamt 270 l Diesel auf zur Grenze…aber weit kommen wir nicht.

Nach rund 7 Stunden überfahrt von Spanien laufen wir in Nador in Marokko ein – und fühlen uns gut vorbereitet mit schon gestempelten Pässen. Aber vor das Verlassen des Hafens hat der König den Zoll gesetzt. Damit ich auch den Lux wieder mitnehme,  wird der auch zollamtlich erfasst – bei einer Ausreise ohne Auto wäre dann ein hoher Import-Zoll fällig. Das hatten wir schon vorher gelesen und wussten das wir dafür ein Formblatt D.16 bis  in dreifacher Ausfertigung (zum Glück nicht Passierschein A38)  brauchen. Zwar kann man das alles schon im Internet auf den Seiten des Marokkanischen Zolls vorbereiten… Aber wir kannten…

Endlich geht es los, wir wollen zum ersten mal mit dem eigenen Auto nach Afrika übersetzen. Vorfreude und eine etwas flaues Gefühl so auf sich selbst gestellt das „sichere“ Europa zu verlassen. Afrika kennen wir bisher nur mit dem Flugzeug und dem vorgebuchten Hotel als „Ruhe-Insel“. Geübt im Fähre-Fahren erwarten wir Chaos und Stress beim Einschiffen, sind also mehr als zwei Stunden vor Abfahrt am Hafen – und wundern uns über die Leere.

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