Unterwegsgedanken

Unabsichtlicher Belastungstest bei Sonjas Fernwehtreffen

Vorgeschichte:

Vor einigen Monaten hat Jens seine BahnBonus Punkte, die zu verfallen drohten eingelöst und sich eine PowerBank von xtorm zugelegt, die auf der Vorderseite mit einer kleinen Solarzelle ausgestattet ist

Mit 10 Ah Energievorrat kann ich damit das iPhone fast vier mal wieder aufladen – damit die Zahl beeindruckender aussieht steht 10.000 mAh auf dem Gehäuse
In den Wintermonaten haben wir die PowerBank im Rucksack durch die Gegend geschleppt, auf Reisen das entspannte Gefühl genossen genug „Power“ für das Smartphone dabei zu haben und die Solarzelle geflissentlich ignoriert.

 

Endlich beginnt die Saison in Deutschland

Das erste Treffen des Jahres in Weeze – Sonjas Fernwehtreffen Anfang April markiert immer den Start in die Treffen-Saison.

Wie immer auf Schloss Hertfeld in Weeze. Endlich dürfen die ganzen Reisemobile wieder in Deutschland auf einer Wiese stehen.

Die Überwinterer trudeln langsam aus dem Süden wieder ein, die Sommer-Reisenden haben einen Grund das Reisemobil wieder aus der Halle zu holen. Unser Hilux hat seit der Rückkehr aus Marokko und der Reparatur des Turbo-Schadens ein Leben als Zweitwagen geführt und freut sich auch, dass wir ihn wieder „aufrödeln“, die Campingausrüstung einräumen und die Rückenpolster wieder mit Klamotten füllen.

Der Schlosspark von Hertefeld ist schon gut gefüllt als wir eintreffen, aber bei „unseren“ Steyr Leuten ist noch ein Plätzchen frei für den Pick-up. Mit etwas rangieren finden wir auch eine Position, die hinreichend gerade zum Schlafen ist und genießen die Sonne – für Anfang April ist es richtig warm.
Sonjas Treffen früh im Jahr ist eine kleine Ausgabe vom Willi-Janssen-Treffen im Herbst, so dass wir leicht die vielen Bekannten wiederfinden und über die Reisen im Winter, die Pläne für den Sommer und die dzg klönen können. Es ist inzwischen schon ein nach-Hause kommen, wir fühlen uns im dritten Jahr nicht mehr fremd, sondern als Teil der Community.

Zwischendurch muss Jens doch noch einige Mails „machen“ und etwas telefonieren — also hat das Smartphone irgendwann Strombedarf – auch ohne „Landstrom“ kein Problem, einfach die Powerbank raus und laden.

Arbeitsraum

 

Das Testszenario

Jens kommt auf die Idee, doch mal die Solarzelle auszuprobieren und legt das Device auf die Motorhaube – also ein graues Kästchen auf einen nicht ganz sauberen Hilux.

Erkenntnis 1: Das Laden mit Sonnenkraft dauert ewig und ist wohl ehr eine theoretische Möglichkeit als praktisch nutzbar

Erkenntnis 2: Das Kästchen ist auf der Motorhaube echt unauffällig

Da das Laden so lange dauert, vergessen wir es auf der Motorhaube und am Sonntagnachmittag geht es dann wieder nach Hause.

Erkenntnis 3: Overlander und Traveler sind offenbar ehrlicher als der Durschnitt der Bevölkerung, das Kästchen lag noch immer auf der Motorhaube – nach 36 h.

Erkenntnis 4: Das Kästchen ist auf der Motorhaube echt unauffällig

Jens setzt zurück um einem VW T5 4motion die Abfahrt zu ermöglichen, danach gehen wir noch auf die Abschiedsrunde und kommen zwei Stunden später wieder, steigen ein und fahren los – durch den Regen der dann das Wochenende doch noch beendet.
Montags sucht Jens dann die Powerbank und erinnert sich….das sie auf der Motorhaube lag als er sie zuletzt gesehen hat

Erkenntnis 5: Das Kästchen ist auf der Motorhaube echt unauffällig

Die Auswertung

Es waren ja „nur“ bald verfallende BahnBonus Punkte, so ist der Schmerz überschaubar. Der Hilux kommt noch mal zu David in die Werkstatt, da der Zusatztank in Marokko doch ziemlich gelitten hatte, in dem er seinen Zweitjob „Unterfahrschutz hinten“ vorbildlich ausgeführt hatte. David will den Anstrich erneuern, damit nichts rostet.

Irgendwann bekommt Jens eine WhatsApp von David mit der Frage „WAS IST DAS“? — er hatte ein mysteriöses Kästchen ziemlich nass in dem Ausschnitt für die Winde der Frontstoßstange gefunden.

Das Mysterium entpuppt sich als die vermisste Powerbank – so ca. 100 km im Ausschnitt der Frontstoßstange durch die Gegend gefahren und noch zwei Tage auf dem Werkstatthof gestanden.
Gespannt schaltet Jens das Gadget ein—- und es funktioniert, für einmal ist noch genug Ladung da. Danach hängen wir es an ein Ladekabel und siehe da…es lässt sich auch vollständig wieder aufladen.

Erkenntnis 6: Die Powerbank ist echt robust

 

Wir begegnen der Powerbank jetzt mit echtem Respekt…ein iPhone hätten den Höllenritt mit 140 km/h im Regen über 100 km im Windenauschnitt nicht überlebt.

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Ich, Jens Hövelmann (Wohnort: Deutschland), würde gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht mir aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl:
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