Unterwegsgedanken

Etappe 1…und eine unruhige Nacht

Die Anreise nach Belize gestaltet sich nicht so einfach. Im ersten Schritt ging es von Frankfurt nach Washington D.C. – oder besser nach Dulles International Airport – und der Weiterflug geht erst am nächsten Morgen.

Also gar nicht doof haben wir ein Hotel in Flughafennähe gebucht, das einen Shuttle Service anbietet, so dass wir nicht noch Unsummen für Taxis ausgeben müssen.  Unsere Wahl fiel auf das Double Tree Dulles Airport – etwa 10 Minuten mit dem hoteleigenen Mini-Bus vom Terminal entfernt.

Womit wir nicht gerechnet hatten ist, das die freundliche Dame beim Lufthansa Check-In unser Gepäck schon bis Belize „durchgecheckt“ hatte.

Angekommen im Washington durften wir also nicht direkt zum Ausgang marschieren, sondern mussten erst mal zum „Connection Flights“ Gepäck Karussell und unsere Taschen suchen.

Das war der einfache Schritt. Wer amerikanische Flughäfen kennt, weiß, dass man international ankommend sein Gepäck annehmen, durch den Zoll selbst tragen muss und es dann wieder auf ein Band stellt, auf das es an den Bestimmungsort verladen wird. Danach gibt es dann noch eine erneute Sicherheitskontrolle – die TSA traut eben nur sich selbst.

Da standen wir nun mit unserem Gepäck – wieder aufs Band stellen war keine gute Idee… weil wir ja ins Hotel für die Nacht wollten.

Also rumgefragt, TSA, Flughafenpersonal–keiner hatte eine Idee wie wir das Gepäck ohne durch Security damit zu gehen (was mit Flüssigkeiten, Taschenmesser und Co keine gute Idee ist) aus dem Flughafen gelangen.

Nach einigen Ehrenrunden haben wir dann einen zuständige Mitarbeiterin gefunden, die ein neues Gepäcketikett gefertigt hat „Re-Route to Belt 3“.

Wir also ab durch die Security zur „Land-Side“ Gepäckausgabe – und die Koffer waren da :-)

Ab damit zum Shuttle und ins Hotel. Nach einem herzhaften Abendessen und einem Hotel im Gewerbegebiet, das nicht zu langen Spaziergängen einlud sind wir dann recht früh ins Bett.

Kaum eingeschlafen wurden wir dann durch lautes Piepsen geweckt…. und fluchten ob des seltsamen Klngeltons…aber nach 30 s wurde uns klar… das ist ein Feueralarm !!!!!

Also rein in die Klamotten, dir Tasche mit den Pässen geschnappt und ab zum Notausgang…6 Etagen im Eilschritt runter – zum Glück ohne Rauch oder Feuer zu bemerken.

Unten angekommen konnten wir dann auch die Ankunft der Feuerwehr beobachten… die mit heulender Sirene und wehender US Fahne auf dem Auto angewandt kam.

Feueralarm!

Nach wenigen Minuten war klar… es war ein Fehlalarm und wir konnten wieder im die Zimmer – endlich RUHE.

Aber das war es noch nicht für die Nacht—-2 Stunden später erneuter Alarm – der Techniker der herbeigerufen worden war um die Ursache für den Fehlalarm zu finde hatte versehentlich noch mal Alarm ausgelöst – der aber aufgehoben war als wir unten waren.